|
Untergrundvorbehandlung
Mechanische Vorbehandlung: In vielen Fällen sind Oberflächen wie Beton, Metall oder bereits bestehende Beschichtungssysteme verunreinigt. Diese Schadstellen sind mechanisch zu entfernen. Methoden wie Anschleifen, Kugel-, Sand- oder Wasserstrahlen reinigen nicht nur, sondern sorgen gleichzeitig für eine gewisse Rauigkeit und Gleichmäßigkeit der Oberflächen. Diese Faktoren führen zu einer besseren (mechanischen) Haftung.
|
Chemische Vorbehandlung: Grundsätzlich ist das Primern von zu beschichtenden Oberflächen zu empfehlen. Durch eine Grundierung werden Oberflächen porendicht verschlossen, Unebenheiten ausgeglichen und die Haftungseigenschaften verbessert. Je nach Saugfähigkeit des Untergrundes sind Primermengen von ca. 0,1L/m² (bei Metall) bis ca. 0,6L/m² (bei Beton) aufzutragen. Die Untergrundtemperatur bei Aufbringung der Grundierung soll +5°C nicht unterschreiten (Taupunkt). Der Primer kann manuell (Walze, Rolle) oder im Airless- Verfahren aufgetragen werden. Vor der Weiterbearbeitung muss die Oberfläche klebfrei sein. Die unterschiedlichen Zeitfenster von 1K und 2K Primersystemen sind hierbei zu beachten.
Hinweis Vorbehandlung: Vor jeder Beschichtung sind Haftzugwerte des Untergrundes zu ermitteln. Ein Haftzugwert von 1,5 MPa (Pull-off-Test) sollte nicht unterschritten werden, um eine tragfähige Beschichtung zu erreichen. Die am häufigsten auftretenden Haftungsprobleme bei Beschichtungen sind auf unzureichende Vorbehandlung der zu bearbeitenden Untergründe zurückzuführen. Die korrekte und sorgfältige Vorbehandlung ist ein Muss!
|
|
2K QuickPrime Epoxy SF
Grundierung & Dampfsperre - Beton & Stahl - lösemittelfrei
|
|
 |
1K QuickPrime - PU Universal
Grundierung - Beton & Stahl & GFU & Holz - lösemittelhaltig
|
|
 |
1K QuickBlock LI - Untergrundvorbehandlung - Feuchtigkeitssperre
Lithiumwasserglaslösung für nass-feuchte mineralische Oberflächen
|
|
 |
|